Kosmische Nebelfelder

 

 

Der Weltraum spielt bei der Frage nach der Suche einer neuen Bleibe für die Menschheit eine wesentliche Rolle. Unendlich und in einem sehr kleinen Radius erforschbar zeigt er sich geheimnisvoll, unnahbar und voller Anziehung zugleich. 

 

 

Eternity, Pastellkreide auf Pergament, 30 x 40 cm

 

 

 

Wir träumen von Reisen in das Weltall, aber ist das Weltall nicht in uns?“

(Novalis)

 

 

 

Die Reise in die Unendlichkeit des Universums kann nur im Reich des Fantastischen, der Fantasie, nachvollzogen werden. Auf diese Weise wird ein Sehnsuchtsort der Menschheit beschrieben, wenn er sich mit Hilfe von Weltraumteleskopen in für uns verständlichen Farben und Formen darstellt, die voller Faszination sind und das Weltall als unwirklich schön erscheinen lassen. Doch der Anblick dieser Momentaufnahmen ist trügerisch, denn inhärent ist ihnen das Werden und Vergehen - die Vergänglichkeit eines Weltraumaugenblickes.

 

 

nowaja semlja (neue Erde), Acryl auf Leinwand, Rondo 80 cm

 

Die von mir auf Leinwand – zumeist auf Rondos - gemalten kosmischen Nebellandschaften haben einen realen Ursprung in fotografischen Ablichtungen des Universums. Sie spiegeln in den gemalten Interpretationen einen Hauch von der Unendlichkeit des Weltalls. Sie sind getaucht in ein „Sfumato“ mit zumeist weichen Übergängen, wie ich sie bei meinen Pastellkreide-Bildern anwende und bei den „kosmischen Nebellandschaften“ in die Ölmalerei übertrage.

 

 

Mohn und Rose, Triptychon, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm